Roman von Jean-Pierre Gattégno
Aus dem Inhalt:
Der Pariser Psychoanalytiker Michel Durant hat die dumme Angewohnheit, während seiner Sitzungen in tiefen Schlaf zu verfallen – was nicht weiter schlimm ist. Doch als seine Klientin Olga Montignac, eine notorische Kleptomanin, deren ganze Liebe wertvollem Schmuck gehört, bei seinem Erwachen tot auf dem Sofa liegt, wird die Lage delikat.Zumal Durant in diesem Moment einen mehr als heftigen Traum hatte, der befürchten lässt, er selbst sei der Mörder!
Doch wohin mit der Leiche? Da ihm nichts Besseres einfällt, wird die leblose Hülle der jungen Frau erst einmal unter der Couch verstaut. Durand beschließt, sich still zu verhalten und abzuwarten. Doch da hat er die Rechnung ohne Max gemacht, Olgas Mann und stadtbekannter Gauner, der seine Finger in allerhand dunklen Geschäften hat. Unversehens befindet sich der arme Durand in einem Wirrwarr undurchdringlicher Ereignisse, in dem es ihm weniger um sieben Millionen Franc geht als um die nach wie vor offene Frage: Ist er tatsächlich Olgas Mörder?
Ein wirklich spannender Roman, durch den mich der Autor förmlich hindurch gejagt hat. Immer wenn ich glaubte, jetzt hat Durant es geschafft, stellten sich ihm immer wieder neue Hindernisse in den Weg. Am liebsten hätte ich ihm geholfen, die Leiche zu verstecken.




